Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 01.11.2026

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Martha Schaffran, Hauschildstr. 2, 04177 Leipzig, E-Mail: kontakt@marthaschaffran.com (nachfolgend „Anbieterin"), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Teilnahme an Onlinekursen, Webinaren und Beratungsangeboten sowie über die Bereitstellung digitaler Inhalte auf mitdeinemkind.de sowie den Subdomains kurs.mitdeinemkind.de und kursen.mitdeinemkind.de (nachfolgend gemeinsam „Plattform").

1.2 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin hat deren Geltung ausdrücklich in Textform vereinbart.

1.3 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

2. Vertragsgegenstand; keine Beratung, keine Erfolgsgarantie

2.1 Gegenstand des Vertrags ist die Teilnahme an von der Anbieterin durchgeführten Onlinekursen und Live-Webinaren und/oder die Bereitstellung von digitalen Inhalten (nachfolgend „Kurse"). Die konkreten Inhalte und der Umfang ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung auf der Plattform. Bei einzelnen Kursen gehören zusätzlich physische Kursmaterialien zum Leistungsumfang, die die Anbieterin dem Kunden zusendet (Ziffer 5.6).

2.2 Die einzelnen Kurseinheiten finden zu den von der Anbieterin angebotenen Terminen statt. Der Kunde wählt die für ihn passenden Termine nach Vertragsschluss selbst über den ihm zur Verfügung gestellten Buchungslink aus. Ein bestimmter Termin ist nicht Gegenstand des Vertragsschlusses.

2.3 Die Kurse werden überwiegend über die Videokonferenz-Software Zoom durchgeführt.

2.4 Die Kurse dienen der Information und Unterstützung von Eltern in der Kommunikation und Entwicklung ihres Kindes. Sie stellen keine medizinische, therapeutische oder psychologische Beratung dar und ersetzen keine Beratung durch Ärzte, Heilpraktiker oder sonstige Fachpersonen.

2.5 Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für den Eintritt eines bestimmten Erfolges (z. B. dass ein Kind bestimmte Zeichen erlernt oder bestimmte Schlaf- oder Stressmuster überwindet), da dies von der individuellen Entwicklung des Kindes und dem Handeln der Eltern abhängt.

2.6 Die Teilnahme an den Kursen erfolgt in jedem Fall auf eigene Verantwortung der Eltern.

3. Vertragsschluss und Vertragsbestätigung

3.1 Die Darstellung der Kurse auf der Plattform stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung. Durch Anklicken des Bestellbuttons gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kursvertrags ab.

3.2 Der Vertrag kommt mit der Annahme der Bestellung durch die Anbieterin zustande. Bei Zahlung per Kreditkarte, PayPal oder Stripe gilt die Bestellung mit der Bestätigung der Zahlung durch den jeweiligen Zahlungsdienstleister als angenommen. Bei Zahlung per Banküberweisung kommt der Vertrag mit der Bestellbestätigung der Anbieterin zustande; die Freischaltung des Zugangs erfolgt nach Zahlungseingang.

3.3 Die Anbieterin stellt dem Kunden unverzüglich nach Vertragsschluss eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail) zur Verfügung (§ 312f BGB). Diese enthält die wesentlichen Vertragsinformationen, diese AGB, die Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular sowie – soweit der Kunde entsprechende Erklärungen abgegeben hat – die Bestätigung seiner Zustimmung nach Ziffer 7.4 bzw. 7.5 und seiner Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Plattform angegebenen Preise. Alle Preise sind Endpreise (Gesamtpreise) in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer sowie sämtliche vom Kunden zu zahlenden Kosten für die Teilnahme am Kurs einschließlich der Zusendung der Kursmaterialien.

4.2 Die Zahlung erfolgt zum Zeitpunkt der Bestellung. Folgende Zahlungsarten werden angeboten: PayPal, Stripe (Kreditkarte/SEPA) und Banküberweisung. Bei Auswahl von PayPal oder Stripe erfolgt die Zahlungsabwicklung durch den jeweiligen Zahlungsdienstleister; ergänzend gelten dessen Nutzungsbedingungen.

4.3 Für einzelne Kurse bietet die Anbieterin eine Ratenzahlung an. Höhe, Anzahl und Fälligkeit der einzelnen Raten ergeben sich aus der Bestellseite. Der Kunde bleibt zur Zahlung sämtlicher Raten verpflichtet, auch wenn er einzelne Kurseinheiten nicht wahrnimmt. Gerät der Kunde mit einer Rate in Verzug, gilt Ziffer 5.5.

5. Leistungserbringung und Zugang zum Kurs

5.1 Nach Vertragsschluss – bei Zahlung per Banküberweisung nach Zahlungseingang – erhält der Kunde automatisch per E-Mail seinen persönlichen Zugang zum Kurs. Dieser umfasst den persönlichen Buchungslink für die Kurseinheiten, die Zugangsdaten für die gebuchten Termine sowie, soweit für den jeweiligen Kurs vorgesehen, den Zugang zu den digitalen Kursmaterialien.

5.2 Der Zugang ist persönlich. Zur Teilnahme an einer Kurseinheit sind beide Elternteile bzw. zwei erwachsene Bezugspersonen desselben Haushalts berechtigt. Die Anwesenheit des Kindes ist möglich, für die Teilnahme aber nicht erforderlich. Eine Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte oder deren öffentliche Bereitstellung ist nicht gestattet.

5.3 Für die Teilnahme an den Live-Terminen sind eine stabile Internetverbindung und ein geeignetes Endgerät (Computer, Tablet oder Smartphone) erforderlich. Störungen oder Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin liegen (z. B. Internetstörung oder Gerätefehler beim Kunden), gehen zu Lasten des Kunden.

5.4 Die Anbieterin ist berechtigt, Teilnehmende, die den Ablauf eines Live-Termins erheblich stören oder gegen Ziffer 10 verstoßen, von der jeweiligen Kurseinheit auszuschließen. Weitergehende Ansprüche der Anbieterin bleiben unberührt.

5.5 Befindet sich der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist die Anbieterin berechtigt, den Zugang zum Kurs bis zum Ausgleich der offenen Forderung zu sperren. Der Anspruch des Kunden auf Nachholung bereits bezahlter Kurseinheiten bleibt unberührt.

5.6 Gehören zu einem Kurs physische Kursmaterialien, versendet die Anbieterin diese nach der ersten Kurseinheit an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift. Die Versandkosten sind im Kurspreis enthalten. Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können zusätzliche Zölle, Einfuhrsteuern und Gebühren anfallen, die der Kunde trägt.

6. Terminbuchung, Umbuchung und Einlösefrist

6.1 Der Kunde bucht die einzelnen Kurseinheiten selbst über den ihm in der Vertragsbestätigung mitgeteilten persönlichen Buchungslink.

6.2 Kann der Kunde an einem gebuchten Live-Termin nicht teilnehmen, kann er seinen Platz kostenfrei auf einen anderen von der Anbieterin angebotenen Termin umbuchen. Die Umbuchung erfolgt über den persönlichen Umbuchungs-Link und ist bis acht Stunden vor Beginn des gebuchten Termins möglich.

6.3 Der Kursplatz kann innerhalb von 24 Monaten ab Vertragsschluss eingelöst werden. Nach Ablauf dieser Frist besteht kein Anspruch auf Teilnahme an den Live-Terminen mehr; ein bereits gewährter Zugang zu digitalen Kursmaterialien bleibt hiervon unberührt. Die Anbieterin kann im Einzelfall eine spätere Einlösung zulassen.

6.4 Muss die Anbieterin einen Live-Termin aus wichtigem Grund absagen, bietet sie dem Kunden einen Ersatztermin an. Kommt ein Ersatztermin nicht zustande, erstattet die Anbieterin den auf diese Kurseinheit entfallenden Anteil des Kurspreises.

7. Widerrufsrecht

7.1 Kostenlose Live-Webinare. Für die Teilnahme an kostenlosen Live-Webinaren wird kein entgeltlicher Vertrag geschlossen; ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht insoweit nicht.

7.2 Widerrufsbelehrung für kostenpflichtige Kurse. Verbrauchern steht bei kostenpflichtigen Kursen das nachfolgende Widerrufsrecht zu, soweit es nicht nach Ziffer 7.4 oder 7.5 vorzeitig erlischt.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Gehören zu Ihrem Kurs physische Kursmaterialien, beträgt die Widerrufsfrist vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, diese Materialien in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Martha Schaffran, Hauschildstr. 2, 04177 Leipzig, E-Mail: kontakt@marthaschaffran.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online unter „Vertrag widerrufen“ ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Kursmaterialien wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Materialien zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Kursmaterialien unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Materialien vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Materialien. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Materialien nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Materialien nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Haben Sie verlangt, dass die Kursleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Kursleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Kursleistungen entspricht.

7.3 Muster-Widerrufsformular. Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie das folgende Formular ausfüllen und an die oben genannten Kontaktdaten zurücksenden. Die Verwendung des Formulars ist nicht vorgeschrieben.

An Martha Schaffran, Hauschildstr. 2, 04177 Leipzig, E-Mail: kontakt@marthaschaffran.com:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung / die Lieferung der folgenden Materialien (*): ______________________________

Bestellt am (*) / erhalten am (*): ______________________________

Name des/der Verbraucher(s): ______________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________________

Datum: ______________________________

(*) Unzutreffendes streichen.

7.4 Vorzeitiges Erlöschen bei Kursen mit Live-Einheiten. Kurse mit Live-Einheiten sind Dienstleistungen. Das Widerrufsrecht erlischt insoweit gemäß § 356 Abs. 4 BGB mit vollständiger Erbringung der Kursleistung, wenn der Kunde vor Beginn der Ausführung ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Kunde zugleich seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er mit vollständiger Vertragserfüllung durch die Anbieterin sein Widerrufsrecht verliert. Zustimmung und Kenntnisbestätigung werden über eine Checkbox auf der Bestellseite eingeholt.

7.5 Vorzeitiges Erlöschen bei rein digital bereitgestellten Kursen. Bei Kursen, die ausschließlich aus vorab aufgezeichneten Inhalten und digitalen Materialien bestehen und nicht auf einem physischen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 Nr. 2 BGB, wenn die Anbieterin mit der Vertragserfüllung begonnen hat, der Kunde zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und die Anbieterin dem Kunden eine Vertragsbestätigung nach § 312f BGB auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat. Welche der Regelungen nach Ziffer 7.4 und 7.5 gilt, ergibt sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung.

8. Mängelhaftung (Gewährleistung)

8.1 Ein digitales Produkt ist mangelhaft, wenn es nicht den subjektiven, objektiven und integrationsbezogenen Anforderungen des § 327e BGB entspricht, insbesondere wenn es nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweist oder sich nicht für die vertraglich vorausgesetzte bzw. die gewöhnliche Verwendung eignet.

8.2 Als Beispiele für einen Mangel gelten insbesondere:

  • Kursvideos oder Kursmaterialien sind technisch nicht abspielbar oder unvollständig;
  • ein Live-Termin wird abgesagt, ohne dass ein Ersatztermin nach Ziffer 6.4 angeboten wird;
  • der Kursumfang weicht von der Kursbeschreibung ab.

Kurzfristige, nicht von der Anbieterin verursachte technische Störungen der Videokonferenz-Plattform (z. B. Zoom), die zeitnah behoben werden, stellen keinen Mangel dar.

8.3 Ist ein digitales Produkt mangelhaft, kann der Kunde zunächst Nacherfüllung verlangen (§ 327l BGB). Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen, für den Kunden unzumutbar oder verweigert die Anbieterin sie, kann der Kunde den Vertrag beenden (§ 327m BGB) oder den Preis mindern (§ 327n BGB). Ansprüche auf Schadens- und Aufwendungsersatz bleiben unberührt.

8.4 Ansprüche wegen Mängeln digitaler Produkte verjähren in zwei Jahren (§ 327j Abs. 1 BGB). Zeigt sich innerhalb eines Jahres seit der Bereitstellung ein Mangel, wird vermutet, dass das digitale Produkt bereits bei Bereitstellung mangelhaft war (§ 327k BGB).

8.5 Soweit Gegenstand des Vertrags die Erbringung von Live-Kurseinheiten oder die Lieferung physischer Kursmaterialien ist, gelten die gesetzlichen Vorschriften des Dienstvertrags- bzw. des Kaufrechts.

8.6 Gewährleistungsansprüche bestehen nicht, soweit ein Mangel auf technische Mängel beim Endgerät oder bei der Internetverbindung des Kunden oder auf andere Umstände zurückzuführen ist, für die die Anbieterin nicht verantwortlich ist.

9. Haftung

9.1 Die Haftung der Anbieterin für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet die Anbieterin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden; eine weitergehende Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

9.2 Die in den Kursen vermittelten Informationen und Methoden dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische oder therapeutische Beratung. Für Schäden, die durch die Anwendung oder Nichtanwendung der vermittelten Inhalte entstehen, haftet die Anbieterin nach Maßgabe der Ziffer 9.1. Die Haftungsbeschränkungen dieser Ziffer gelten nicht in den in Ziffer 9.1 Satz 1 genannten Fällen; Ziffer 9.1 bleibt unberührt.

9.3 Eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

10. Schutzrechte und Aufzeichnungen

10.1 Alle Inhalte der Kurse, einschließlich Videos, Texte, Grafiken, Präsentationen und Methoden, sind urheberrechtlich geschützt. Der Kunde erhält lediglich ein persönliches, nicht übertragbares, nicht ausschließliches Recht zur Teilnahme am Kurs und zur Nutzung der Kursmaterialien für eigene, private Zwecke.

10.2 Das Vervielfältigen, Verbreiten, Weiterveräußern oder öffentliche Zugänglichmachen der Kursinhalte, auch in Ausschnitten, ist ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin in Textform untersagt.

10.3 Bild- und Tonaufzeichnungen der Live-Termine, auch auszugsweise, sowie Screenshots sind nicht gestattet. Dies dient auch dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der übrigen Teilnehmenden und ihrer Kinder.

11. Datenschutz

11.1 Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Näheres ergibt sich aus der Datenschutzerklärung der Anbieterin unter mitdeinemkind.de/datenschutz.

12. Schlussbestimmungen und anwendbares Recht

12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.

12.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

12.3 Bei allen Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Gerichtsstand Leipzig, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat.

12.4 Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.